Und das sagt die Presse

Schwarzwälder Bote, 15.4.2012, Bodo Schnekenburger

Frank Grischek betrat die Bühne, setzte sich hin, machte erst einmal eine halbe von den knappen ihm zur Verfügung stehenden 15 Minuten gar nichts und erhielt tosenden Beifall. Der Musiker, seit Jahren als Akkordeonbegleiter im Kabarett präsent, kam mit seinem ersten Soloprogramm nach Rottweil. Da ist zwar auch Musik drin, doch gefiel der Jury neben seiner Präsenz und Authentizität die Art und Weise, in der Ironie stets fein hineinspiele und wie er dabei als Musiker "ein Bild der Gesellschaft skizzieren" könne: Das gab den erstmals ausgeschriebenen Förderpreis.

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Rhein Main Presse, Mainzer Allgemeine Zeitung, 04.04.2012 Mainz Unterhaus, Jan-Geert Wolff

Die Seelenlandschaft eines Akkordeonspielers

KONZERT I Frank Grischek begeistert Publikum im Mainzer Unterhaus

(jgw). Doch, man nimmt es ihm schon ab, wenn er sagt: „Ich freue mich riesig, dass Sie heute Abend hierher gekommen sind.“ Frank Grischeks Mimik spiegelt dieses Gefühl nicht unbedingt wider, was an seinem notorischen Stoizismus, mit dem er sein Programm „Unerhört“ optisch unterfüttert, liegt. Dem Publikum erlaubt der Künstler einen tiefen Blick in die Seelenlandschaft eines Akkordeonspielers, begleitet von hochvirtuosen Klängen auf der Quetschkommode, dem Schifferklavier und Jammerbalg.

Es ist eine neue Erfahrung für ihn, so allein auf der Bühne. Zum einen begleitete er über Jahre die beiden Kabarett-Granden Jochen Busse und Henning Venske, spielte in seiner adoleszenten Ära aber auch in Akkordeon-Orchestern: „70 auf der Bühne und ein altes Ehepaar im Publikum - taub und gefesselt.“ In der Tat gibt es einen himmelhohen Unterschied zwischen dem filigranen, solistischen Spiels Grischeks und dem polkaseligen Musizieren im Tutti - schließlich ist das Eintrittsgeld dieses Abends „eine Investition in einen kurzen Moment des Glücks mit einem Instrument, von dem keiner eine hohe Meinung hat“.

Fatalistischer Griesgram als stilistische Konstante

Frank Grischek fühlt sich auf der Bühne hörbar wohl, auch wenn er seinen fatalistischen Griesgram als stilistische Konstante einsetzt. Auf diesen trifft man auch in deutschen Fußgängerzonen, wo drei Weisen erklingen: eine für Kinder, eine für Frauen und eine für Rentner. Hat Grischek hier selbst schon konzertiert? Er kann sich zumindest tief hineinfühlen in die Kollegen auf der Straße, die dem Stadtbild zuweilen französisch-russisches Flair verleihen. Wenn der Künstler des Abends in die Tasten seiner italienischen „Borsini Super Star“ greift und die Musettes „Sous le ciel de Paris“ und „Rivalité“ anstimmt, dann schmeckt man geradezu gut gekühlten Sancerre oder aromatischen Pastis auf den Lippen.

All das spielt er mit einer hinreißenden Melange aus Melancholie und Lebensfreude, lässt auf der Bassgrundierung die Melodien mit Trillern und Prallern flirren, spannt grandiose Bögen, moduliert mit dynamischem Anschlag und gibt den einzelnen Stücken mit pikanter Agogik ein markantes Gesicht, bis sie im finalen Diminuendo zitternd ausklingen. Keine Frage: Beim nächsten Gang durch die Fußgängerzone hört man den Kollegen genauer zu - und hat ein paar Münzen mehr in der Tasche…

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Kurier am Sonntag (Weser Kurier), 25.3.2012, Bremen, Kito, Christian Pfeiff

"Wie vielseitig sein Instrument einsetzbar ist, demonstrierte Grischek dann auch gerne, häufig und mit einer geradezu unverschämten Leichtigkeit,

mit der seine Finger über die Tasten geradezu zu fliegen scheinen,

um ihnen meisterhaft Klänge von argentinischem Tango über französische Musettewalzer,

folkloristische Exkurse bis hin zu kunstmusikalischen Fugen zu entlocken."

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Tagblatt (CH), 12.03,2012, Die Krönung, Aadorf (CH), Severin Schwendener

" (...) Zum Schluss erzählt Frank Grischek aus seinem Leben mit dem Akkordeon, das viele ungeahnte Vorteile bietet. «Es verdeckt meine ungünstige Frontseite, stellen Sie sich mal vor, ich würde Querflöte spielen!» Seine beissende Selbstironie ist köstlich, allerdings verblasst sie neben dem, was der Mann auf seinem Instrument bietet. Einen Abend lang hat das Publikum gelacht, doch als Frank Grischek seine Fuge von Händel spielt, da herrscht Ruhe und alle hören gebannt zu."

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Süddeutsche Zeitung, 06.03.2012, Paulaner solo, Fürstenfeld, Edith Schmied

"Seine Vorstellung ist umwerfend und ungemein komisch."

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Mindener Tageblatt, 7.02.2012, Minden,Volker Knickmeyer

"(...) "Wann wehrt der sich endlich mal?"

Grischek lässt es geschehen und spielt wie ein junger Gott.

(....) Aber noch einmal zu Grischek. So manch einer im Publikum hätte

bestimmt gern noch mehr perfekte Akkordeonmusik gehört.

Grischek bekam abschließend auch noch Lob von seinem gestrengen Chef.

Er gehöre zu den Besten überhaupt. Venske dürfte recht haben, Frank Grischek spielt

Astor Piazzolla wie kaum jemand. Seine CDs jedenfalls fanden reißenden Absatz."

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Süddeutsche Zeitung, 30.01.2012, München, Oliver Hochkeppel

" (.....)Venskes musikalischer Begleiter Frank Grischek gibt, weil er das Pech hat,

nicht nur ausgezeichnet Akkordeon spielen, sondern auch noch hinreißend traurig schauen zu können,

wie schon in den vorigen Programmen mit Jochen Busse einen perfekten

Sparringspartner für Venskes Lust am Polemisieren und Beschimpfen ab."

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14.09.2011, Buchholz, Empore

" (......) Kultur ist das Akkordeonspiel eines Frank Grischek: Virtuos, leidenschaftlich, voller Hingabe an Musik und Instrument. "

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17.10.2011 Soßmar

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Wiesbadener Kurier, 02.05.2011 - MAINZ, Jan-Geert Wolff

"Frank Grischek ist für die Bühnenklänge zuständig und parliert auf dem Akkordeon

wie die größten Künstler am Konzertflügel. Mit leichten Fingern fliegt er über die Tasten seines Instruments,

sodass die Melange aus Kabarett und Musik zum Ereignis wird.

Diesem Spiel könnte man stundenlang zuhören - und ohne seine Partner Venske und Busse

hat er ja jetzt Zeit für abendfüllende Programme?"

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Kronen Zeitung (CH-Linz), 29.11. 2010 , CT

" Eine Qualität für sich ist ihr musikalischer Begleiter, der Akkordeonist Frank Grischek"

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Mindener Tageblatt, 18.03.2011, Rolf Graff

"Auf den Plakaten zum Programm müsste eigentlich noch ein dritter Name

ebenso groß erscheinen. Frank Grischek am Akkordeon gestaltet die Atempausen

äußerst virtuos von Mozart bis Brahms, von Musettewalzer bis Tango

und das mit unbeweglicher Buster-Keaton-Mimik"

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Schwarzwälder-Bote, 24.10.2010, Irmeli Thienes

".....Frank Grischek am Akkordeon. So treffsicher in der

Wahl der Stücke wie technisch versiert gab er Tangos oder Musette-Walzer.

Und obwohl verleumdet als "gieriger, gerissener und gewissenloser Banker"

begeisterte er wie beiläufig mit steinerner Mimik –

der komische Kontrapunkt zum Reichtum seines Spiels voller Herz und Seele."

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Soester Anzeiger, 20.11.2010, pat

"Der heimliche Star des Abends war Akkordeonspieler Frank Grischek,

den Busse und Venske als Ex-Banker vorstellten, der nun mit "Unterschichtengedudel"

sein Abendbrot verdienen müsse. Grischek entlockte dem Instrument sowohl Bach als auch Tango,

sowohl Bekanntes als auch Unbekanntes. Immer mit gleichgültig-stumpfsinniger Leidensmiene,

immer mit schuldbewusst hängenden Schultern - und immer präzise pointiert und einfach virtuos."

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Der Westen, 15.11.2010, Sabine Moseler-Worm

"Ein Virtuose am Akkordeon, der mit Leidensmiene untermalte und zwischenspielte."

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Süddeutsche Zeitung, 12.06.2010, Oliver Hochkeppel

"Sahen doch etliche Besucher ihr Eintrittsgeld offenkundig schon alleine

durch die musikalische Begleitung hereingeholt: Jubelstürme holte sich der

Akkordeonist Frank Grischek nicht nur für seine wuchtigen Interpretationen

von Piazzola-Tangos, Bach, Chopin oder Musette-Walzern ab,

sondern auch für seine von einer unerreicht leidend-mürrischen Miene

begleiteten stoische Duldung der Attacken seiner "Chefs"."

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Münchner Merkur

"Frank „Ivan“ Grischeks  Intermezzi auf dem Akkordeon sind die rote Schleife um diesen schönen Abend."

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Schweinfurter Tagblatt, 16.10.2010, Daniela Schneider

"Frank Grischek am Akkordeon,

ein begnadeter Musiker des "argentinischen Unterschichtengedudels"...."

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BNN, Badische Neueste Nachrichten, 02.10.2010, Georg Keller

"...Grischek ist ein exzellenter Vertreter seines Fachs

und erntete ganz zu Recht ebenfalls sehr viel Beifall."

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BT online, Margrit Haller-Reif, 05.10.2010

"...Ihr Akkordeonist Frank Grischek, so stumm wie Harpo von den Marx Brothers,

erträgt alle Anzüglichkeiten mit stoischer Gelassenheit.

Er setzt virtuose Zeichen mit wunderbaren Tangos, Musettes und bittersüßen Walzerklängen,

großteils aus der eigenen Feder oder im beflügelten Astor- Piazzolla-Gewand.

Im Trio sind sie ein wahrer Ohren- und Gedankenschmaus..."

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Nach(t)kritik, Sabine Zaplin, 03.10.2010

"....und wird so zum stummen Gegengewicht der beiden parlierenden

Analytiker (und nebenbei spielt er phantastisch Akkordeon)."

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Volker Heyn (Journalist), 29.04.2010

"Emotionsgeladen und leidenschaftlich wurde es Donnerstagabend

im Festsaal vor so gut wie ausverkauftem Haus immer dann,

wenn Frank Grischek sein Akkorden sprechen ließ.

Der stoisch auf der Bühne sitzende Musiker,

der seit 2007 mit Venske und Busse auf Tournee ist,

bot ein interessantes Kontrastprogramm zu den

beiden Urviechern des deutschen Kabaretts."

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Schwetzinger Zeitung vom 24.04.2010

"Jochen Busse und Henning Venske veranstalteten zusammen mit Frank Grischek am Akkordeon

ein satirisch-musikalisches Gipfeltreffen."

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Main Post vom 22.3.2010

"Und zum Verschnaufen spielt Frank Grischek virtuos auf dem Akkordeon – und macht in

seiner stummen und doch tragenden Bühnenrolle als stoisch Leidender zugleich sichtbar,

wie mit dem abgehängten Teil der Gesellschaft umgegangen wird."

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Der Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis 2010

geht an Henning Venske und Jochen Busse

Auszug aus der Begründung:

"Damit zeichnet die Jury zwei legendäre Urgesteine aus, die aktuell, zusammen mit dem

Akkordeonspieler Frank Grischek, ein quicklebendiges, hochspannendes politisches

Kabarett machen – ebenso geistreich wie belebend."

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Rhein-Zeitung Mainz vom 14.10.2009

„Er ist gerissen, und vollkommen rücksichtslos“. Grischek verzieht dabei keine Miene,

er präsentiert sich lieber als Meister seines Instruments.

Der Musiker könnte allein einen aufregenden Abend bestreiten."

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Fränkische Nachrichten vom 21.09.2009

"Stumm, stoisch, brillant

Zusätzlich musikalisch interpunktiert und aufgelockert wurde der Abend

durch die brillanten Tangos und Musettes des ansonsten

stumm und stoisch agierenden Akkordeon-Virtuosen Frank Grischek."

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Mainzer Allgemeine Zeitung vom 14.10.2009

"Weit mehr als akustischer Lückenbüßer ist einmal mehr Frank Grischek, den

die beiden als ehemaligen Investment-Banker "für ein Abendbrot und ein

kleines Glas Bier" beschäftigen. Immer wieder Zielscheibe der beiden Granden

findet er den Ausgleich in der Musik und begeistert am

Akkordeon durch Virtuosität und Finesse."

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Südkurier vom 8.10.2009

"Frank Grischek, der (...) virtuos seinem Instrument hinreißende Tangorhythmen
oder gefühlvolle Melodien entlockt."

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Der Westen vom 26.10.2008

Ein fantastischer Musiker, der sein Instrument mal wie ein Bandoneon, dann wie eine große Kirchenorgel klingen ließ ....

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Wiesbadener Tagblatt vom 1.05.2007

"Die Zugabe überließ er Frank Grischek.
Der koppelte gekonnt Tasten und Knöpfe seines Akkordeons in
melodiöser Dramatik und virtuoser Dynamik
wie bereits mehrfach in den intuitiven Intermezzi zuvor."

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